So schaffst du eine angenehme Lernumgebung

Bei all den Strapazen, die man sich im Studium mehr oder weniger freiwillig auferlegt, sollte man sich alles Weitere so einfach und angenehm wie möglich machen. Dazu gehört auch eine ordentliche Ausstattung. Hier zeige ich, wie du das nervige Chaos um dich herum durch Nützliches ersetzen kannst.

Dieser Beitrag ist Teil der Serie: 10 Goldene Lernregeln. Hier gehts zum Überblicksartikel der Serie.

Eine angenehme Lernumgebung





Wenn wir lernen, dann arbeitet unser Hirn auf Hochtouren. Damit wir in den angestrebten „Lernflow“ geraten, müssen wir Störfaktoren (so weit wie möglich) beseitigen und alles dafür tun, dass wir uns auf das konzentrieren können, was wir eigentlich wollen: konzentriertes Lernen!

Damit wir konzentriert arbeiten können, benötigen wir gute und ausreichend Lernutensilien (I), unser Arbeitsplatz muss entsprechend hergerichtet sein (II) und wir brauchen Ruhe (III).

I. Lernutensilien – Materialien

Der Kugelschreiber schreibt nicht mehr richtig, der Bleistift bricht ständig ab und das Papier drückt durch. Zu allem Überfluss ist auch noch das Buch in der Bibliothek vergriffen oder es sind so viele Markierungen darin, dass man nur noch die Hälfte wirklich erkennt.

Ätzend.

Achte darauf, dass du ordentlich ausgestattet bist. Das Wichtigste ist sicherlich, dass du genügen und ordentliches Papier, gute Stifte und funktionsfähiges „Marker“-Material (Textmarker, Post-Its etc.) hast. Hier habe ich eine Checkliste für einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz erstellt. Check it out!

Weiterhin ist wichtig, dass du keine langen Wege gehen musst, um an alle notwendigen Materialien zu gelangen. Dies ist sicherlich auch einer der Gründe, warum ich gerne zu Hause gelernt habe. Lernmaterialien habe ich vor einer längeren Lernphase regelmäßig gehamstert. Noch heute erfüllt mich der Anblick eines Stapels frischer Notizbücher und Stiftepackungen mit einer tiefen Zufriedenheit 😉

Also: Legt euch Vorräte an!

II. Arbeitsplatz

In der französischen Küche spricht man von „mis en place“ und meint damit so viel wie: Alle Zutaten und Utensilien müssen am Arbeitsplatz vorbereitet sein. Genauso, wie es beim Kochen stört, wenn man mitten in der stressigsten Wok-Action seine Utensilien zusammensuchen muss, stört es auch beim Lernen.

Bereite deinen Arbeitsplatz vor

Alles (!), was du für die kommende Lerneinheit brauchst, muss – bevor du beginnst – auf deinem Schreibtisch liegen. Alle Lernutensilien müssen sich in Reichweite befinden. Brauchst du vielleicht doch noch eine extra Tintenpatrone? Dann los! Hol sie, bevor es losgeht!

Werde Ablenkungen radikal los


Der Arbeitsplatz muss frei von Ablenkungen sein. Für manche bedeutet das in erster Linie: Aufräumen! Für andere: Handy aus oder raus aus dem Zimmer, weg vom Platz und außer Reichweite.

Ich war niemals selbst ein großer Schreibtisch-Zen-Meister oder Schreibtischasket, aber auch ich achte darauf, dass nur die Sachen auf meinem Schreibtisch liegen, die zu meiner gegenwärtigen Aufgabe gehören. Schau dich an deinem Arbeitsplatz um: Was könnten auch nur kleine Störquellen für deine Aufmerksamkeit sein und wie wirst du sie los?

Sorge für ausreichend Licht

Achte darauf, dass dein Arbeitsplatz ausreichend beleuchtet ist. Ausreichend und gut. Arbeitsbeleuchtung sollte keine „Kuschelbeleuchtung“ sein – wir können tendenziell helleres und kälteres Licht am Arbeitsplatz gebrauchen als wir es aus unserem Wohn- oder Schlafzimmer gewohnt sind. Ich habe mir eine Tageslichtleuchte für mein Zimmer angeschafft. Außerdem stehen zwei Schreibtischleuchten auf meinem Schreibtisch. Es kann gar nicht hell genug sein an unserem Schreibtisch – das ist ein wirklich beliebter Fehler von „Heimlernern“.

III. Ruhe!

Das geht wieder an alle Lernenden: Egal ob in der Bib oder zuhause, ihr braucht absolute Ruhe. Deshalb ist Ablenkung euer Feind  – und visuelle und akustische Reize sind sind die häufigste und mit Abstand penetranteste Form der Ablenkung.

Stelle Handy und Computer auf lautlos (nein besser: sperre sie ganz weg), mach deine Tür zu und wenn nichts mehr hilft: Ändere deine Lernumgebung!

Das geht natürlich nicht immer, denn wenn du etwa auf die Bibliothek angewiesen bist, dann wirst du nicht die Tür schließen können, du wirst auch kein Schild „Bitte Ruhe!“ an deinen Rücken pinnen wollen. Dann hilft nur noch eine Monatspackung Oropax oder – mein Favorit – Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (Meditationsgedusel an und ab in den Konzentrationstunnel!).

Wrap it up … Zusammenfassung

Lernen ist stressig genug! Damit du dich voll und ganz auf die Aufgabe vor dir konzentrieren kannst, solltest du optimal vorbereitet sein und auf eine angenehme Lernumgebung achten. Du benötigst ausreichend und gute Materialien, einen angemessen ausgestatteten Arbeitsplatz und die Ruhe, die notwendig ist, um professionell arbeiten zu können.

In diesem Sinne: Alles Gute und

fleißige Grüße

Jan-Felix

Checkliste

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PS: Wo lernst du eigentlich? Schreib mir einen Kommentar unter diesen Beitrag und sage mir, wie deine Lernumgebung so angenehm wie möglich wird.




Jan-Felix

Hallo, ich bin Jan-Felix Kumkar, Lerncoach und Dozent. Hier versorge ich dich mit wertvollen Tipps, wie du motivierter und effektiver durchs Studium kommst und dabei den Spaß nicht verlierst. Hast du Fragen zum Studium, zum Lernen oder Wissensmanagement? Ich freue mich über eine persönliche E-Mail!

Eine Antwort auf „So schaffst du eine angenehme Lernumgebung“

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